Unternehmen in Europa vernachlässigen die technologischen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter

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Unternehmen in Europa vernachlässigen die technologischen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter

Mehr als zwei Drittel der Angestellten wünschen sich mehr Schulungen zu digitalen Technologien von ihren Arbeitgebern

Ricoh Europe, London/Wallisellen, 03. Oktober 2017 – Arbeitnehmer in Europa möchten am Arbeitsplatz mehr innovative digitale Technologien nutzen, räumen aber ein, dass ihnen für eine effektive Anwendung die Kompetenzen fehlen. Dies geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag von Ricoh Europe durchgeführt wurde. 

Fast 40% der befragten 3.600 Arbeitnehmer gaben an, dass fehlende Kompetenzen der Grund dafür seien, dass neu eingeführte Technologien nicht optimal eingesetzt werden. 67% wünschen sich, dass Arbeitgeber einen grösseren Fokus auf die Weiterbildung legen, während nur 27% der Meinung sind, dass die diesbezüglichen Investitionen ihres Unternehmens angemessen seien.

Javier Diez-Aguirre, VP Corporate Marketing, Ricoh Europe meinte dazu: „In Europa gibt es derzeit einen grossen Hype um digitales Empowerment und seine Auswirkungen auf die Produktivität. Während künstliche Intelligenz und Automation unsere Art zu arbeiten transformieren werden, wird fehlendes Training die Investmentrendite drastisch reduzieren. Unternehmen müssen den Menschen in den Blick nehmen, der die neue Technologie nutzen soll. Keine noch so hohe Investition in die Infrastruktur wird einem Unternehmen nutzen, das seine Mitarbeiter nicht dazu ermutigt, die richtigen Kompetenzen zu entwickeln.“

Bezeichnenderweise geben 34% der Arbeitnehmer an, nach wie vor den Eindruck zu haben, für die effektive Nutzung von verbreiteten Software- und Hardware-Lösungen – wie etwa Microsoft Office, multifunktionalen Druckern und PCs - nicht gerüstet zu sein, ganz zu schweigen von neueren Technologien wie komplexen Prozessautomationen.

Ausserdem gibt es Befürchtungen im Hinblick auf eine wachsende Generationenlücke. 70% stimmen zu, dass jüngere Mitarbeiter sich für die Arbeit mit neueren Technologietypen besser eignen. In der Konsequenz fürchten 33% der Arbeitnehmer, bald ihren Job zu verlieren.
Diez-Aguirre fügte hinzu: „Trotz der Schlagzeilen, dass Roboter bald die ganze Arbeit machen werden, sehen die Arbeitnehmer in Europa Technologien als einen Weg, hochwertigere Arbeit zu leisten. Sie sehen sie nicht als etwas, das sie ersetzen wird. Trotzdem ist es keine umfassende Lösung, einfach das Selbstvertrauen der Mitarbeiter bei der Nutzung neuer Technologien zu stärken. Für die erfolgreiche Einführung und Umsetzung digitaler Arbeitsplätze sind unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen nötig, und verschiedene Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden. Die Einbeziehung der Arbeitnehmer ist hier bei jedem Schritt unabdingbar.“

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