Ricoh und Solvay kündigen Zusammenarbeit an

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Ricoh und Solvay kündigen Zusammenarbeit an

Gemeinsam bringen Ricoh und Solvay den 3D-Druck mit Polyamid PA6 voran

London/Wallisellen, 1. Dezember 2016 – Ricoh arbeitet zukünftig mit Solvay, dem Pionier im Bereich der Polyamid 6 (PA6 Pulver) Verarbeitung, zusammen. Mit dieser Kooperation baut Ricoh seine Ressourcen im 3D-Druck weiter aus und stärkt den Einsatz des Polyamids Sinterline® Technyl® PA6. Gleichzeitig erhält der Markt durch die Kooperation der beiden Unternehmen ein einzigartiges Leistungs- und Kompetenzangebot, das sich in den erweiterten Einsatzmöglichkeiten des Ricoh AM S5500P in Kombination mit dem Sinterline® Technyl® PA6 GB (Glasperlen)-Hochleistungs-Pulver zeigt.

Der Ricoh AM S5500P ist das grösste System, das mit Sinterline® Technyl® PA6 GB drucken kann, einem Material, das von strategischer Wichtigkeit für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie ist. Weltweit sind nur sehr wenige Systeme in der Lage, Hochtemperatur-Polyamide zu drucken – der Ricoh AM S5500P ist eines davon. Der Zusammenschluss dieser beiden innovativen Lösungen ermöglicht Herstellern, Kleinserien und funktionsfähige Prototypen mit einer Leistung herzustellen, die vergleichbar mit PA6-Spritzgiessteilen sind. 

„Das Potenzial von PA6 GB erlaubt uns, das Anwendungsspektrum des Ricoh AM S5500P weiter auszubauen. Die besonderen Eigenschaften des PA6-Pulvers lassen funktionale Prototypen zu und sind ideal für Kleinserienanwendungen, bei denen besonders die Kriterien Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Teile wichtig sind“, erklärt Greg Plowman, Director European AM Business Group, Ricoh Europe. 

Ralph Rissé, Sinterline® Global Business Development Manager, Solvay Performance Polyamides, fügt hinzu: „Heute ist es wichtiger denn je, den Entwicklungsprozess neuer Anwendungen in den verschiedensten Branchen, insbesondere aber im Automobilbereich, zu beschleunigen. Die schnelle Prototyperstellung anspruchsvoller Bauteile, die den endgültigen Materialien in der Serienproduktion ähnlich sind, räumt OEMs und Lieferanten einen überwältigenden Designvorteil ein, der im globalen Wettbewerb von Vorteil ist.“ 

Ricoh Rapid Fab 
Als Teil des Geschäftsbereichs für Additive Manufacturing rund um 3D-Printer hat Ricoh Europe kürzlich das erste Ricoh Rapid Fab in Europa eingerichtet. Die Einrichtung befindet sich in Telford, England, und unterstützt die Kunden von Ricoh mit Expertenwissen in Bereichen wie Beratung, Schulung, Design, Fertigung, Nachbearbeitung sowie Mess- und Kontrolldiensten. Ebenfalls angeboten werden Produktdemonstrationen, die den Kunden einen frühen Einblick in die neuesten AM-Innovationen von Ricoh ermöglichen.

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