71 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass sie die digitale Reife bis 2019 erreichen – aber sind sie tatsächlich schon so gut vorbereitet, wie sie denken?

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71 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass sie die digitale Reife bis 2019 erreichen – aber sind sie tatsächlich schon so gut vorbereitet, wie sie denken?

London/Wallisellen, 15. September 2014 – Die Mehrheit (71 Prozent) der Führungskräfte geht davon aus, dass ihre Unternehmen den Übergang vom Zustand des digitalen Wandels zur digitalen Reife in nur fünf Jahren vollziehen können, wie eine aktuelle von Ricoh Europe* in Auftrag gegebene Studie von Coleman Parkes ergeben hat. Die Ergebnisse zeigen, dass die digitale Reife – bei der ein Unternehmen fortschrittliche Tools einsetzt, um die Leistung zu steigern und ein fortwährendes Engagement in puncto Technologie, technologiebasierte Initiativen und digital verwaltete Prozesse zu zeigen – bei 77 Prozent der Unternehmen in Europa und im Nahen Osten Priorität hat.

Die Einblicke verdeutlichen einen weit verbreiteten Optimismus, der im starken Widerspruch zu der Einstellung hinsichtlich des digitalen Wandels steht, wie sie noch vor einem Jahr bestand, als 63 Prozent der Führungskräfte den Eindruck hatten, ihre Unternehmen seien vom digitalen Wandel noch weit entfernt**. Diese extreme Verschiebung der Wahrnehmung könnte von dem rapide fortschreitenden technologischen Wandel herrühren, zusammen mit der wachsenden Erkenntnis, dass aneinander ausgerichtete Technologie und technologiebasierte Prozesse zu einem wirtschaftlichen Nutzen beitragen.

Obwohl die Kosten als wesentliches Hindernis für das Erreichen der digitalen Reife angesehen werden (wie 68 Prozent der Befragten angaben), bestätigen die Führungskräfte eindeutig ihren finanziellen Vorteil. Fast drei Viertel (73 Prozent) glauben, dass das Erreichen einer digitalen Reife unmittelbar zu einer Gewinnsteigerung führen wird und 62 Prozent sagen, dass die digitale Reife zur Attraktivität ihres Unternehmens im Hinblick auf potenzielle Investoren und neue Eigentümer beitragen wird.

Trotz der übereinstimmenden Ansichten hinsichtlich der positiven Auswirkungen der digitalen Reife – zu den häufig genannten Antworten zählten schnellere Geschäftsabläufe (80 Prozent), grössere Wettbewerbsvorteile (70 Prozent) und eine schnellere Entscheidungsfindung (69 Prozent) – enthält die Studie auch eine Warnung. Es scheint bei einigen Führungskräften eine Art Selbstüberschätzung zu bestehen, was ihre Bereitschaft und Fähigkeit zum Erlangen der digitalen Reife angeht. Die Hälfte (50 Prozent) der Befragten identifizieren folgendes als Hürden im Hinblick auf das Erreichen der Reife:

  • Ändern der Arbeitsweise des Unternehmens, um mit der bereits eingeführten neuen Technologie Schritt zu halten

  • Anpassen der Technologie, der Prozesse und der Arbeitsabläufe

  • Unvermögen, das Ziel der digitalen Reife ohne die Unterstützung eines externen Partners zu erreichen.

David Mills, CEO von Ricoh Europe, dazu: „Innerhalb eines Jahres ist die digitale Reife für Unternehmen zur Quelle des Optimismus geworden. Zusammen mit dem Tempo des auf technologiegeführten Wandels und der damit verbundenen Erwartungshaltung, die heute stärker ist als je zuvor, ist die digitale Reife auf dem besten Wege, ein neuer Standard zu werden. Die Führungskräfte müssen jedoch gewisse Hürden in Angriff nehmen, um sicherzustellen, dass sie eine Infrastruktur schaffen, die die vielen durch die digitale Reife entstehenden Vorteile fördern und erschliessen kann.

Ein solider Rahmen und die Unterstützung durch einen Partner sind unerlässlich. Da sich die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt, kommen Unternehmen nicht umhin, sich ständig mit dem Erreichen und Erhalt des Status der digitalen Reife zu beschäftigen. Regelmässige Überprüfung von Prozessen, optimierte Arbeitsabläufe und die Einführung neuer Technologien gehören zu den Hauptaufgaben, um dieses Ziel zu erreichen. Für viele Unternehmen könnte die digitale Reife schon bald ein strategisches Asset darstellen sowie ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, um die Attraktivität, den Ruf und die langfristigen Gewinne des Unternehmens zu steigern.“

Weitere Informationen über die Auswirkungen von technologiebasierten Änderungen finden Sie unter www.ricoh.ch/de/thoughtleadership.

*Digital Maturity – von Coleman Parkes Research durchgeführte Studie im Juli 2014
**The Change Making CIO – von Coleman Parkes Research durchgeführte Studie im Juli 2013

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